Kurz zwischendurch zwei drei kleine Linktips:
molipo.mobi
Hier gibt’s jede Menge “Mobile Web”. Das Portal ist ein umfangreiches Linkverzeichnis für mobile Seiten und listet aktuell ca. 1.000 mobile Links aus unterschiedlichen Kategorien.
Der Frage “Wie (mobile) designen eigentlich die anderen?” lässt sich hier gut nachgehen.
App vs. Website
Als Nachtrag zur Diskussion neulich hier noch ein lesenswerter Artikel zum Thema “App vs. Website” im Blog von insertEFFECT
The iPhone obsession
Kleine Denkanregung vom - wie immer recht bissigen - PPK / Quirksmode Blog. (Hinweis: Nicht so ganz der “Standard - Umgangston”. Ich würde vieles anders formulieren.)
Ok, ok - der Titel ist etwas irreführend und dieser Post leicht off-topic, aber: Kürzlich machte mich jemand darauf aufmerksam, dass diese Website hier (mobilewebdesign.de) - laut bizinformation.org - angeblich fast 13.000 EUR wert sei.
Seht selbst: mobilewebdesign.de Bewertung: EUR 12.927,93
Da muss ich doch mal kräftig schmunzeln. Kaufinteressenten können sich ja gerne mal melden
Ansonsten hätte ich noch im Angebot:
- mobilecampaigning.de
- mobilecampaigning.com
- mobilecampaigning.mobi
Na, da könnte man doch was draus machen, oder?
Oft benutzt und immer noch recht aktuell - ausser, dass die kleineren Auflösungen immer unbedeutender werden: Unter www.mobilewebdesign.de/beispiele/viewport-sizes.html habe ich einige verbreitete Display-Auflösungen als iFrames angelegt.
So eine Seite kann während der lokalen Entwicklung einer Mobile-Site hilfreich sein, um die “Wirkung” des eigenen Schaffens auf verschiedenen Displays ein wenig im Auge zu behalten. Einfach die URLs austauschen (und nicht den Internet Explorer verwenden).
Im Feld oben die zu testende Adresse eingeben. Wild hin-ge-hackt - ich weiß. Aber es erleichtert die Arbeit etwas. Wer länger an einem Projekt arbeitet, kann ja in den iFrames seine Adresse bei src=”…” eintragen.
Erleben nach dem großen App-Store-Erfolg mobil-optimierte Webanwendungen vielleicht doch wieder eine Renaissance?
Ich muss erkennen: Ich habe 2007 die weitere Entwicklung des “Mobile Web” ganz anders eingeschätzt. Mit diversen, einigermaßen leistungsfähigen Smartphones ausgestattet dachte ich “jetzt geht’s los”. Jetzt werden Webseiten für Handys benötigt, immer mehr Geräte “können das”, das ist das nächste große Ding. Habe mich mit XHTML-MP und WAP-CSS beschäftigt, Geräte-Betriebssystem-Browser-…-spezifische Besonderheiten untersucht und (teilweise) gelöst, mich zum “Certified DotMobi Web Developer” weitergebildet, einige mobile Sites entwickelt und überhaupt viel gelernt.
Dann kam das iPhone und mit ihm kurz darauf der AppStore. Plötzlich wurde klar, dass sich hier - neben allerlei Apps und dem Businessmodell hinter alledem - eine völlig neue Art des mobilen Internet entwickeln würde. Und so ist’s dann auch gekommen: Native Apps nutzen das Internet, um zu funktionieren. Der (mobile) Browser wird da gar nicht benötigt. Und jede andere Firma, jedes andere System zieht nach. Nokia, Palm, Android, Windows Mobile…
Aber trotzdem frage auch ich mich: Muss denn alles eine “App” sein? Ist nicht auch viel Marketing-Tam-Tam dabei, wenn man etwas, was wirklich gut im Browser liefe dennoch als App baut. Meistens “nur” als iPhone, weil’s so hip ist und jede weitere App für eine andere Plattform dann auch wieder erst entwickelt (also bezahlt) werden müsste? Insbesondere weil die mobilen Browser und die Geräte ja heute wirklich viel mehr können als 2007. HTML5 zum Beispiel… Und auch Desktop-Websites halbwegs benutzbar darstellen.
Tja. Was also wird aus dem (browserbasierten, optimierten) mobile Web? War’s das also?
Peter Paul Koch macht sich Gedanken über Sinn und Unsinn von solchen iPhone Apps, die seiner Meinung nach auch als “stinknormale Web-Applikationen” (also “Websites”) funktionieren würden.
Ich weise hier darauf hin, da ich selber diese Diskussion oft führe. Nicht alles, aber doch sehr vieles könnte als generische, mobile “Website” umgesetzt werden - natürlich gerne mit Device-Detection - oder, wenn gewünscht, auch nur “iPhone-Detection” - und hätte dann gleich eine viel größere Reichweite (nämlich alle anderen halbwegs fähigen Endgeräte) bei i.A. geringeren Entwicklungskosten und weniger “hassle” (Ärger).
Hier also der Artikel von PPK: “Native iPhone apps vs. Web apps”
Der Artikel “Adding a Google Map Image to your Mobile Website” von David Wiles auf coders.mobi beschreibt, wie einfach die Einbindung einer Google Map in eine mobile Website ist. Inklusive ein- und auszoomen mit PHP …
Bachelor-Abschlussarbeit zum Thema “Mobile Hybrid-Apps als mögliche Lösung zur Überwindung der Gerätefragmentierung”
Gestern erreichte mich die freundliche Anfrage von Robert Rockmann aus Berlin, der im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit mit o.g. Titel folgende Umfrage durchführt: “Untersuchung zur mobilen Nutzung von SocialNetworks“. Klingt interessant.
Ich zitiere:
“Ich schreibe derzeit an meiner Bachelor-Abschlussarbeit zum Thema “Mobile Hybrid-Apps als mögliche Lösung zur Überwindung der Gerätefragmentierung”. Dazu untersuche ich mit Hilfe einer Online-Umfrage die mobile Nutzung von Facebook und StudiVZ hinsichtlich Nutzererwartungen und Nutzerbefriedigung. Insbesondere geht es darum aufzuzeigen, ob – und welche – Unterschiede es bei den Nutzern von iPhone-, Android-, Blackberry-Geräten gibt.
Facebook hat für jedes Gerät eine eigene App entwickelt, doch ein einheitlichen Funktionsumfang, bzw. eine einheitliche User-Experience wird dabei nicht gewährleistet. StudiVZ dagegen hat – soweit ich das feststellen konnte – für iPhone und Android-Nutzer eine nahezu identische App entwickelt. Ich möchte die Ergebnisse der jeweiligen Plattformen gegenüberstellen und aufzeigen, dass eine einheitliche App auf mehreren Endgeräten zu einer identischen Zufriedenheit der Nutzer der unterschiedlichen Geräte führen kann, und dass die Entwicklung von Hybrid-Apps dazu beitragen könnte.
Ich würde mich freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden. (…)”
Hier nochmal der Link zur Umfrage:
http://survey.robert-rockmann.de/index.php?sid=96692〈=de
(Link-Tip:)
PPK (Peter-Paul Koch) - u.a. JavaScript Experte und gerade für Vodafone im Bereich Mobile Web am forschen - schreibt ganz nett über seine Meinung zum Testing von Apps/Websites in mobilen Endgeräten, daher hier der Link zu seinem Artikel mit dem sehr aussagekräftigen Titel “Testing mobile phones, or the masochist’s guide to gleeful self-flagellation“: http://www.quirksmode.org/blog/archives/2009/09/testing_mobile_2.html
Das Testen von Websites ist zwar viel(!) umfangreicher als das Testen von Desktop-Applikationen, aber andererseits sind auch durchaus interessanter, weil es natürlich um viel mehr geht als darum, ob eine Site im IE6 der des Safari4 möglichst ähnlich ist (und das wieder massiv zunehmende Scripting auch überall funktioniert).
Mein Artikel in der Zeitschrift T3N vom September 2008 ist mittlerweile hier online nachlesbar:
“Mobiles Surfvergnügen”, Michael Schwarz (T3N, Ausgabe 13)
Lesenswerten Beitrag von Johannes Waibel von Namics entdeckt.
Zitat: “Das mobile Web ist definitiv da. Doch bevor man sich auf ein Mobile-Projekt einlässt, sollte man sich zu den nachfolgenden 3 Aspekten (Kontext, Endgeräte und Inhalt) Gedanken machen:”
http://blog.namics.com/2009/07/mobileprojekte.html
Genau!